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Cover-Denture-Prothesen
Cover-Denture-Prothese OK, Metallbasis, Vollgussteleskope auf 16 und 26, zwölf Zähne ersetzt

Bereich: Herausnehmbarer Zahnersatz
Berechnung nach: PKV
Verzeichnis: BEB ZT

Fallbeispiel:
Cover-Denture-Prothese (Metallbasis), Vollgussteleskope auf 16 und 26, zwölf Zähne ersetzt


Hinweise
Die Kombinationsprothese ist ein kombinierter Zahnersatz aus einem fest verankerten und einem herausnehmbaren Teil.

Um bei der Kombinationsprothese einen besonders guten Halt zu gewährleisten, werden an den Kronen oder Brücken sowie an der Prothese Haltelemente (in diesem Fall Teleskope) angebracht.

In diesem Fallbeispiel werden die Teleskope aus Metall gegossen.

Die Cover-Denture-Prothese ist eine Sonderform des kombinierten Zahnersatzes und wird auch als Hybridprothese oder Deckprothese bezeichnet. Die Teleskope sind untereinander mit Retentionen aus Metall verbunden und werden anschließend von der Kunststoffbasis umfasst.

  • Empfohlene Abrechnung nach BEB Zahntechnik®
    (0)BEB Zahntechnik®Berechenbare LeistungenMengeAnmerkung
    1.10.15.0Eingangsdisposition 11
    1.10.12.0Eingangsdesinfektion1Anzahl kann abweichen
    1.01.07.0Modell GKRP2
    1.01.09.0Modell ZTG1
    1.02.01.0Pin setzen5
    1.02.02.0Segment herstellen und bearbeiten5je Segment
    1.02.03.0Stumpfsegment bearbeiten2
    1.06.06.0Funktionslöffel1
    3.01.01.0Primärteleskop, gegossen2
    1.16.01.0Gießvorgang Metall2
    1.03.02.0Einzelstumpf aus Kunststoff4
    1.06.01.0Basis aus Kunststoff, partiell1
    1.07.01.0Bisswall Wachs, je Sattel5
    1.05.01.0Präzisionskontrollsockel2
    1.09.03.0Modell mit Systemteil in Kausimulator montieren1
    1.09.05.0Montage eines Gegenkiefermodells1
    1.06.01.0Basis aus Kunststoff, partiell1
    6.01.01.0Grundeinheit Aufstellung für Kunststoffbasis1
    6.01.03.0Aufstellung Zahn auf Kunststoffbasis, Leistungseinheit12
    1.01.04.0Modell HFL1Fräsmodell
    3.05.01.0Umlaufende Fräsung2
    3.02.01.0Sekundärteleskop, gegossen2
    4.01.01.0Metallbasis OK1
    4.04.01.0Fügepassung2
    1.16.03.0Gießvorgang Metallbasis über Einbettmassemodell1
    1.21.06.0Laserschweißverbindung, Sekundärteil2
    1.05.12.0Vorwall1je Vorwall
    6.02.01.0Grundeinheit, übertragen auf Metallbasis1
    6.02.03.0Leistungseinheit, übertragen Zahn auf Metallbasis12
    6.04.01.0Verbindungselement sichern2
    1.22.06.0Metallbasisteil konditionieren12
    6.03.09.0Grundeinheit Fertigstellung Gießverfahren1
    6.03.06.0Fertigstellung Zahn auf Metallbasis12
    1.10.13.0Ausgangsdesinfektion1je Vorgang berechenbar, Anzahl kann abweichen
    1.14.01.0Versand durch Laborboten6nicht im Praxislabor
    Mat.Basiskunststoff1
    Mat.Konfektionszähne12


    Tipp

    • Material, das verbraucht wird und in der prothetischen Leistung verbleibt, kann berechnet werden.
    • Ein genereller Zuschlag auf die Materialkosten für Lagerhaltung, Risikozuschlag sowie Vorfinanzierungs- und Versicherungskosten zwischen 15 % und 20 % ist durchaus vertretbar und üblich.
    • Zusätzlich kann wegen der exakten Passgenauigkeit das Arbeiten unter dem Stereomikroskop (BEB Zahntechnik®-Nr. 2.06.05.0) notwendig sein und dementsprechend berechnet werden.
    • Leistungen, die nicht in der BEB Zahntechnik® vorhanden sind, können als Unterpositionen angelegt werden.
    • Die BEB Zahntechnik®-Nr. 4.01.01.0 „Metallbasis OK“ beschreibt partielle und totale Metallbasen, die nicht vollständig von Kunststoff umschlossen sind. Zur Herstellung der Metallbasis muss die BEB Zahntechnik®-Nr. 1.16.02.0 „Gießvorgang Metallbasis“ oder BEB Zahntechnik®-Nr. 1.16.03.0 „Gießvorgang Metallbasis über Einbettmassemodell“ herangezogen werden.
    • Die Menge der BEB Zahntechnik®-Nr. 1.10.13.0 „Ausgangsdesinfektion“ kann unterschiedlich hoch ausfallen.
  • Fakultative Leistungen bei Verwendung eines Gesichtsbogens
    (0)BEB Zahntechnik®berechenbare LeistungenMengeAnmerkung
    1.05.01.0Präzisionskontrollsockel2
    1.09.03.0Modell mit Systemteil in Kausimulator montieren1
    1.09.05.0Montage eines Gegenkiefermodells1


    Tipp
    Bei der Anwendung eines Gesichtsbogens entfallt die BEB Zahntechnik®-Nr. 1.09.02.0 „Modellpaar in Kausimulator montieren“.

  • Fakultative Leistungen
    (0)BEB Zahntechnik®Berechenbare LeistungenMengeAnmerkung
    1.14.01.1Versandpauschale Abholung1eigene BEB Zahntechnik®-Position anlegen
    2.06.05.0Mehraufwand für erhöhte Qualitätsanforderung1
    6.04.06.0Selektives Einschleifen nach Remontage1
    1.10.17.0Interne Disposition1
    1.10.19.0Ausgangsdisposition 21


    Hinweis

    • Ein genereller Zuschlag auf die Materialkosten für Lagerhaltung, Risikozuschlag sowie Vorfinanzierungs- und Versicherungskosten zwischen 15 % und 20 % ist durchaus vertretbar und üblich.
    • Leistungen, die zwar erbracht, aber nicht berechnet werden sollen, können ggf. als Serviceleistungen aufgeführt werden.
    • Die BEB Zahntechnik®-Nr. 2.06.05.0 „Mehraufwand für erhöhte Qualitätsanforderung“ kann je Zahneinheit berechnet werden.
    • Die BEB Zahntechnik®-Nr. 1.10.17.0 „Interne Disposition“ beschreibt die Arbeitsübergabe an die nächste Fertigungsabteilung.
    • Die BEB Zahntechnik®-Nr. 6.04.06.0 „Selektives Einschleifen nach Remontage“ umfasst das nachträgliche Einschleifen je Zeiteinheit. Die Leistung ist nach erneuter Bisslagenbestimmung bei abnehmbarem Zahnersatz berechenbar, wenn sie erbracht wurde.
    • In Abhängigkeit von der gewählten Arbeitsweise können sich erhebliche Unterschiede in der Abrechnung ergeben. Wir empfehlen daher, Ihre spezifischen Prozessschritte zu überprüfen.
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