Edition Zahnarztpraxis
Edition Dentallabor
Edition Zahnarztpraxis mit Dentallabor
BEMA K8
Kontrollbehandlung mit Einschleifen des Aufbissbehelfs oder der Schienung (subtraktive Methode)
Kontrollbehandlung mit Einschleifen des Aufbissbehelfs oder der Schienung (subtraktive Methode)
BEMA K8 Schnellcheck
- Abrechenbar
- je Sitzung
- für Kontrollbehandlungen von Aufbissbehelfen nach BEMA K1 a-c bis BEMA K3, bei denen systematisch eingeschliffen und der Aufbissbehelf somit subtraktiv okklusal verändert wird
- Zum Leistungsinhalt gehörende Maßnahmen
- Kontrolle eines Aufbissbehelfs
- Einschleifen (subtraktive Methode)
- Nicht abrechenbar
- Zusätzlich abrechenbar
- Beratung (BEMA Ä1)
- Eingehende Untersuchung (BEMA 01)
- Röntgendiagnostik (BEMA Ä925a ff.)
- Vergleich BEMA GOZ
- Abrechnungsbestimmung
Abrechnungsbestimmungen zu den BEMA-Nrn. K1 bis K9
- Leistungen nach den Nrn. K1 a-c bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
- Leistungen nach den Nrn. K1 a-c und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.
- Im zeitlichen Zusammenhang ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K1 a-c bis K3 abrechnungsfähig.
- Je Sitzung ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K6 bis K9 abrechnungsfähig.
- Dokumentation
- Datum
- Ergebnis der Kontrolle am Aufbissbehelf nach BEMA-Nrn. K1, K2, K3, z. B. okklusale Interferenzen in Form von Fehl- oder Frühkontakten
- Ergebnis der Kontrolle an der semipermanenten Schienung nach BEMA-Nr. K4
- aus dem Ergebnis der Kontrolle resultierende und durchgeführte Einschleifmaßnahme/n und regio
Dokumentationsbeispiele
- Kontrolle nach Eingliederung des adjustierten Aufbissbehelfs [Art des Aufbissbehelfs, z. B. Miniplastschiene im UK], Frühkontakte der okklusalen Fläche/n regio [...] eingeschliffen, Kontrolltermin in [...] Tagen erforderlich
- Kontrolle nach Eingliederung des adjustierten Aufbissbehelfs [Art des Aufbissbehelfs, z. B. Michigan-Schiene im OK], Fehlkontakte regio [...] eingeschliffen, Kontrolltermin in [...] Tagen erforderlich
Informationen und Hinweise
- Weitere Bestimmungen zu den BEMA-Nrn. K6 bis K9
- Je Sitzung ist nur eine der Leistungen nach den BEMA-Nrn. K6 bis K9 abrechnungsfähig.
- Die Leistung wird für die Kontrolle und die sich daraus ergebenden und erforderlichen gezielten okklusalen Einschleifmaßnahmen in einer Folgesitzung nach Eingliederung des Aufbissbehelfs nach den BEMA-Nrn. K1, K2, K3 oder in einer Folgesitzung nach semipermanenter Schienung nach BEMA-Nr. K4 je Kontrollsitzung abgerechnet.
- Bezüglich der Kombinierbarkeit der BEMA-Nr. K8 nach Eingliederung eines Aufbissbehelfs ohne adjustierte Oberfläche nach der BEMA-Nr. K2 vertreten die regionalen KZVen differenzierende Ansichten. Das bedeutet, die BEMA-Nr. K8 ist nicht für das Einschleifen eines Aufbissbehelfs ohne adjustierte Oberfläche nach der BEMA-Nr. K2 in Folgesitzung abrechenbar.
- Die Abrechnung der BEMA-Nr. K8 bedarf keiner vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse, sie erfolgt gemäß BMV-Z, Anlage 1 Behandlungsplanung und Erstellung der Abrechnung, Nr. 3.2, Abschnitt 3.2.1 zwischen Vertragszahnarzt und KZV grundsätzlich im Wege elektronischer Datenübertragung oder auf maschinell verwertbaren Datenträgern.
- Kommentare
- Spitta Kommentar
Für die Behandlung mit Aufbissbehelfen können die BEMA K1 a-c bis BEMA K3 und BEMA K6 bis BEMA K9 abgerechnet werden. Sie können nicht angesetzt werden, wenn gleichzeitig Behandlungsmaßnahmen, für die die BEMA 119a ff./BEMA 120a dd. abzurechnen sind, durchgeführt werden.
Konservierende und Röntgenleistungen, die in Verbindung mit den BEMA K6 bis BEMA K9 erbracht werden, sind mit der KCH-Abrechnung abzurechnen.
- Kontrollbehandlungen von Aufbissbehelfen
Kontrollen von Aufbissbehelfen sind erforderlich, um Fehlbelastungen oder eine Fehlstellung des Unterkiefers zu vermeiden bzw. zu beseitigen, insbesondere auch solche, die durch den Aufbissbehelf entstehen können.
Therapien mittels Aufbissbehelfen verlangen eine regelmäßige Betreuung des Patienten, insbesondere auch, um schädigende Einflüsse auf das Gewebe des craniomandibulären Systems bzw. auf die Kaufunktion zu vermeiden, die durch den Aufbissbehelf entstehen können.
Dazu gehören u.a.
- regelmäßige Kontrolle und Prüfung, ob sich der gewünschte therapeutische Erfolg einstellt
- Überprüfung des Therapieverlaufes auf Kongruenz zur Eingangsdiagnostik
- zeitnahe Vermeidung von schädigenden Einflüssen auf das Gewebe des cranio-mandibulären-Systems durch behebbare Mängel am Aufbissbehelf
- Kontrolle und Anpassung der Okklusion bei Veränderung des Aufbissbehelfs durch Abnutzung, Beschädigung und auch zur Vermeidung durch Fehlkontakte
Dabei sind Verlauf, Maßnahmen und auch die erzielten Zwischenergebnisse der Therapie zu dokumentieren.
- Privatleistungen beim Kassenpatienten
Ggf. privat berechenbar
Mangels Wirtschaftlichkeit bzw. vertraglicher Vereinbarung nicht nach BEMA abrechenbar
- Schienentherapien im Zusammenhang mit funktionsanalytischen/funktionstherapeutischen Maßnahmen/Leistungen (FAL/FTL)
- Checkliste „Vergessene bzw. sich bedingende Leistungen GKV“
Korrelationen von Leistungen und Behandlungen
Das Controllinginstrument soll Ihnen dabei helfen, Leistungen, die zwar in Textform in Ihrer Patientendokumentation notiert, ggf. aber nicht in Abrechnungspositionen/Gebührennummern umgewandelt wurden, aufzuspüren.
(0)Erbrachte
LeistungFehlende
LeistungErläuterungen 2 (602) Versand des KB-Planes an Krankenkasse (regionale Unterschiede) 2 K1 ff. KG-HKP erstellt, aber keine weiteren KG-Leistungen erbracht K1, K2, K3, K4 2 KG-Leistungen erbracht, aber keinen HKP erstellt K1 K7, K8, K9 Adjustierter Aufbissbehelf ohne Evaluation Therapieerfolg K2 K7 (K8, K9) Nicht adjustierter Aufbissbehelf ohne Evaluation Therapieerfolg K3 K7, K8, K9 Umarbeiten Prothese zum Aufbissbehelf ohne Evaluation Therapieerfolg K4 K7, K8 Schienung ohne Evaluation Therapieerfolg K4 Ä2702 Schienung ohne Entfernung der semipermanenten Schienung K6 K7 ff. Wiederherstellung, UF Aufbissbehelf Evaluation Therapieerfolg
Hinweis: Bitte keine Standardabrechnung vornehmen.
- Spitta Kommentar









